Es gibt Studien, die Politiker, Medien und große Teile der Öffentlichkeit lieber ignorieren. Die aktuelle Untersuchung von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Stefan Seuffert und Florian Wimmesberger gehört eindeutig dazu.Das zentrale Ergebnis ist erschütternd:

Selbst Fachkräfte ändern nichts Grundlegendes
Ein besonders wichtiger Befund der Studie: Selbst deutlich bessere Qualifikationsprofile retten die Bilanz nicht.
- Im Basisszenario (aktuelle Mischung aus Fachkräften, Familiennachzug, Asyl etc.) → klar negativ.
- Selbst wenn jährlich zusätzlich 100.000 hochqualifizierte Fachkräfte angeworben würden und die Qualifikationsstruktur der übrigen Zuwanderer stark verbessert würde, bleibt die fiskalische Gesamtwirkung negativ.
Der Grund ist strukturell: Der deutsche Sozialstaat verspricht Leistungen (vor allem in Rente, Pflege, Gesundheit und Transfers), die selbst die einheimische Bevölkerung über ihren Lebenszyklus nicht mehr vollständig finanziert. Zuwanderer mit durchschnittlich niedrigerer Qualifikation, späterem Einstieg ins Erwerbsleben und höherer Inanspruchnahme von Sozialleistungen verstärken dieses Problem zusätzlich.
Späte, ungesteuerte oder integrationsresistente Zuwanderung erzeugt langfristig hohe Nettobelastungen in allen großen Blöcken:
- Rentenversicherung
- Gesundheits- und Pflegekosten
- Arbeitslosengeld und Grundsicherung
- Bildung und Integration
Die zwingende Konsequenz
Zuwanderung muss sich an klaren Kriterien orientieren:
- Hohe Qualifikation
- Junge Erwerbsfähigkeit
- Nachweisbare Integrationsbereitschaft und kulturelle Passfähigkeit
- Sofortige Nettobeitragsfähigkeit
Dazu gehören:
- Konsequente Remigration bei Ablehnung des Asylantrags, Straffälligkeit oder fehlender Integration
- Kein Familiennachzug ins Sozialsystem
- Keine dauerhafte Aufnahme von Personen, die über ihren Lebenszyklus ein Nettolastenprofil aufweisen
Wer diese Realität weiter ignoriert und an einer ideologisch getriebenen, ungesteuerten „offenen“ Migrationspolitik festhält, betreibt intergenerativen Raubbau auf Kosten der eigenen Kinder und Enkel.
„Ehrbarer Staat? Fokus Migration“ (PDF)
Die Rechnung liegt auf dem Tisch. Sie ist unangenehm, aber mathematisch fundiert. Wer sie weiter wegdiskutiert, handelt nicht mehr verantwortungsvoll gegenüber den kommenden Generationen.
Die Zeit der schönen Narrative ist vorbei. Es wird Zeit für ehrliche Politik.
#Raffelhüschen #EhrbarerStaat #Migration #Generationenbilanz #FreiheitStattZwang
@wilehalm – 07-06-2026
