Am 7. November 2026 wird die Frankfurter Paulskirche zum Schauplatz eines besonderen politischen Ereignisses: Kronprinz Reza Pahlavi kommt nach Deutschland, um den Freiheitspreis 2026 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit stellvertretend für das iranische Volk entgegenzunehmen.
Es ist weit mehr als eine Preisverleihung: ein starkes Signal an die Menschen im Iran und an die internationale Öffentlichkeit. Kronprinz Reza Pahlavi ist der Oppositionsführer und die Stimme des iranischen Volkes. Sein Name wurde auf den Straßen Irans gerufen, denn für die Mehrheit ist er der Hoffnungsträger für die Befreiung des iranischen Volkes vom islamischen Regime.
Seit Jahrzehnten wirbt er für einen freien, demokratischen und säkularen Iran und hat mit dem Iran Prosperity Project (IPP) einen konkreten Fahrplan für die Übergangszeit nach dem Ende der Islamischen Republik vorgelegt.
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, die der politischen Tradition des Liberalismus verbunden ist, zeichnet das iranische Volk aus und lässt den Preis durch Pahlavi stellvertretend entgegennehmen. Friedrich-Naumann-Stiftung – Freiheitspreis 2026
Kronprinz Reza Pahlavi: Für die Freiheit der Iraner
Wer über Kronprinz Reza Pahlavi spricht, sollte ihn nicht allein auf seine Herkunft als Sohn von Mohammad Reza Pahlavi, dem letzten Monarchen Irans, reduzieren. Seit mehr als vier Jahrzehnten setzt er sich für die Freiheit seines Landes und die politische Selbstbestimmung der Iraner ein.
Seine politische Haltung beruht auf vier zentralen Grundsätzen: der territorialen Integrität Irans, den individuellen Freiheiten und der Gleichheit aller Bürger, der Trennung von Religion und Staat sowie dem Recht des iranischen Volkes, die zukünftige Staatsform in einem demokratischen Prozess selbst zu bestimmen.
Vor allem betont er damit das Recht der Iraner, selbst über ihre politische Zukunft zu entscheiden. Reza Pahlavi – offizielle Website
Ein freier Iran als politisches Ziel
Pahlavi verbindet diesen Freiheitsgedanken mit einem konkreten politischen Ziel: Ein zukünftiger Iran soll ein Staat sein, in dem Bürger unabhängig von Religion oder Herkunft gleiche Rechte besitzen, Religion und Staat getrennt sind und die Regierung demokratisch legitimiert wird.
Seine Botschaft richtet sich unmittelbar an die Menschen im Iran. Er wirbt für einen Übergang zu einem nationalen, demokratischen und gewählten Regierungssystem und für eine neue, friedliche Rolle Irans in der internationalen Gemeinschaft. Reza Pahlavi – Rede vor dem niederländischen Parlament
Damit steht der Kronprinz für eine politische Perspektive, die Freiheit nicht als abstrakten Begriff versteht, sondern als konkretes Recht jedes einzelnen Menschen im Iran.
Der Freiheitspreis gehört dem iranischen Volk
Die Entscheidung der Friedrich-Naumann-Stiftung besitzt deshalb eine besondere Symbolik.
Der Freiheitspreis würdigt das iranische Volk und seinen jahrzehntelangen Kampf für Freiheit, Bürgerrechte und Demokratie. Kronprinz Reza Pahlavi wird die Auszeichnung stellvertretend und treuhänderisch entgegennehmen – mit der Perspektive, sie eines Tages an frei gewählte Repräsentanten eines demokratischen Iran zu übergeben. Friedrich-Naumann-Stiftung – Freiheitspreis 2026
Damit erhält seine Rolle eine besondere Bedeutung: Der Kronprinz nimmt die Auszeichnung entgegen, doch gewidmet ist sie den Menschen im Iran, die seit 47 Jahren unter der Herrschaft der Islamischen Republik leben und für ihre Freiheit kämpfen.
Bijan Djir-Sarai hält die Laudatio
Eine besondere Rolle wird an diesem Tag Bijan Djir-Sarai übernehmen. Der in Teheran geborene deutsche Politiker und frühere Generalsekretär der FDP wird die Laudatio auf den Freiheitspreis halten.
Damit treffen in der Frankfurter Paulskirche zwei besondere Biografien aufeinander.
Djir-Sarai kam als Kind aus Iran nach Deutschland und wurde später selbst politisch aktiv. Heute spricht er als deutscher Liberaler über die Freiheit der Menschen in seinem früheren Heimatland.
Seine Laudatio bekommt dadurch eine besondere persönliche und politische Dimension.
Ein deutscher Politiker mit iranischen Wurzeln würdigt den Freiheitswillen des iranischen Volkes.
Die Paulskirche als Symbol der Freiheit
Dass die Veranstaltung ausgerechnet in der Frankfurter Paulskirche stattfindet, verstärkt diese Symbolik.
1848 tagte hier die erste frei gewählte gesamtdeutsche Nationalversammlung. Die Paulskirche wurde damit zu einem Symbol für den deutschen Weg zu Demokratie und Freiheit.
Am 7. November 2026 richtet sich der Blick nun auf die Menschen im Iran, die für diese grundlegenden Werte eintreten.
Und im Mittelpunkt steht Kronprinz Reza Pahlavi.
Er kommt nach Frankfurt als Fürsprecher eines freien Iran – eines Iran, in dem die Menschen über ihre Regierung, ihre Staatsform und ihre Zukunft selbst entscheiden können.
Die Friedrich-Naumann-Stiftung setzt mit dem Freiheitspreis ein Zeichen.
Die Botschaft aus Frankfurt könnte deshalb kaum klarer sein:
Freiheit ist kein Privileg. Freiheit ist ein Recht. Und dieses Recht gilt selbstverständlich auch für die Menschen im Iran.
Für uns außerhalb Irans bedeutet Solidarität, den Freiheitskampf der Menschen im Iran sichtbar zu machen und ihre Stimmen nicht verstummen zu lassen.
